Nachdem sich an dieser Stelle hier nun schon lange nichts mehr getan hat gibt es mal wieder eine Aktualisierung. Denn nun ist doch schon wieder viel Zeit vergangen mit einigen Ereignissen!
Ach ja: ließt das hier eigentlich auch noch jemand (trotz sehr unregelmäßiger Einträge...) ? Mal n paar Kommentare wären nett. Ich weiß - Australien ist ja schon ne Weile her mittlerweile, aber es geht ja trotzdem weiter ! Also meldet Euch mal zu Wort - sonst spar ich mir dann doch vielleicht die literarischen Ergüsse hier. Ich weiß ja was bei mir so passiert...
Aber nun mal ne Geschichte aus dem schönen Karwendel:
Ich hatte mir eine schönen Wanderung für fünf Tage zusammengetellt. Mit ein bißchen Kletterrei dabei und immer möglichst schön hoch am Grat entlang wollte ich erst Richtung Dreizinkenspitze und Laliderer Spitze aus dem Hinterautal starten. Leider hatte ich mir ein Wochenende mit schlechtem Wetter rausgesucht. Am Freitag Nachmittag bin ich losgefahren - schon streckenweise im Regen. Zwei Stunden bin ich dann noch ins Hinterautal gelaufen und bin sogar trocken geblieben bis ich das Zelt aufgebaut hatte. Dann fing es an mit dem Regen und hörte auch am nächsten Morgen nicht mehr auf.
Gegen 12:30 hatte ich dann keine Lust mehr auf Zelt und liegen wie die Sardin ein der Büchse. Also bin ich dann losgelaufen im Regen. Nun gut - war nicht so schlimm. Gegen drei Uhr hat es dann sogar mal aufgehört. Wegen der Nässe hatte ich mich entschieden die Kletterei zur Biwakschachtel an der Laliderer Wand sein zu lassen und stat dessen zur Biwakhütte nahe der Birkkarspitze aufzusteigen. Von dort wollte ich am nächsten Tag zu den Ödkarspiten über den Grat entlang gehen. Daran war allerdings am Morgen nicht mehr zu denken. Denn schon am Abend hat es angefangen zu stürmen und zu schneien. Und das hat dann auch nicht mehr aufgehört.

Die Temperatur am Morgen in der Hütte betrug ca. 1°C und draußen wars wohl noch ein bisschen kälter. Alles war total eingeschneit und es gab dichten Nebel. Die Sicht war extrem schlecht. Es war einfach alles nur weiß. Ohne Sonnenbrille ging gar nicths, aber auch mit war es echt ein Ratespiel wo es lang ging. Gegen 10 Uhr hatte sich der Wind dann deutlich gelegt und Ich entschied mich den gleichen Weg wieder abzusteigen, denn ich gekommen war. Der Grat war absolut nicht zu machen und Abstieg auf der anderen Seite war mir wegen der schlechten Sicht nicht möglich. Zuerst war kaum auszumachen wo der Pfad vom Vortag sich langzog. Aber nach einigem Rutschen und Stapfen im 15 - 20cm hochen Schnee erkannte ich dann schließlich eine Abbruchkante an der ich im Aufstieg entlang gekommen war. Der Schnee ist bis auf ca. 2100m liegengeblieben. Die Biwakhütte lag auf 2635m. Als ich wieder ziemlich weit abgestiegen war hat sich das Wetter dann wieder zeitweise gebessert. Da allerdings die Aussichten für die folgenden Tage nicht besonders gut waren entschied ich meine Karwendel-Tour damit dann als beendet und genoß noch einmal den Blick zurück auf die verschneiten Gipfel.

Ach ja: ließt das hier eigentlich auch noch jemand (trotz sehr unregelmäßiger Einträge...) ? Mal n paar Kommentare wären nett. Ich weiß - Australien ist ja schon ne Weile her mittlerweile, aber es geht ja trotzdem weiter ! Also meldet Euch mal zu Wort - sonst spar ich mir dann doch vielleicht die literarischen Ergüsse hier. Ich weiß ja was bei mir so passiert...
Aber nun mal ne Geschichte aus dem schönen Karwendel:
Ich hatte mir eine schönen Wanderung für fünf Tage zusammengetellt. Mit ein bißchen Kletterrei dabei und immer möglichst schön hoch am Grat entlang wollte ich erst Richtung Dreizinkenspitze und Laliderer Spitze aus dem Hinterautal starten. Leider hatte ich mir ein Wochenende mit schlechtem Wetter rausgesucht. Am Freitag Nachmittag bin ich losgefahren - schon streckenweise im Regen. Zwei Stunden bin ich dann noch ins Hinterautal gelaufen und bin sogar trocken geblieben bis ich das Zelt aufgebaut hatte. Dann fing es an mit dem Regen und hörte auch am nächsten Morgen nicht mehr auf.
Gegen 12:30 hatte ich dann keine Lust mehr auf Zelt und liegen wie die Sardin ein der Büchse. Also bin ich dann losgelaufen im Regen. Nun gut - war nicht so schlimm. Gegen drei Uhr hat es dann sogar mal aufgehört. Wegen der Nässe hatte ich mich entschieden die Kletterei zur Biwakschachtel an der Laliderer Wand sein zu lassen und stat dessen zur Biwakhütte nahe der Birkkarspitze aufzusteigen. Von dort wollte ich am nächsten Tag zu den Ödkarspiten über den Grat entlang gehen. Daran war allerdings am Morgen nicht mehr zu denken. Denn schon am Abend hat es angefangen zu stürmen und zu schneien. Und das hat dann auch nicht mehr aufgehört.

Die Temperatur am Morgen in der Hütte betrug ca. 1°C und draußen wars wohl noch ein bisschen kälter. Alles war total eingeschneit und es gab dichten Nebel. Die Sicht war extrem schlecht. Es war einfach alles nur weiß. Ohne Sonnenbrille ging gar nicths, aber auch mit war es echt ein Ratespiel wo es lang ging. Gegen 10 Uhr hatte sich der Wind dann deutlich gelegt und Ich entschied mich den gleichen Weg wieder abzusteigen, denn ich gekommen war. Der Grat war absolut nicht zu machen und Abstieg auf der anderen Seite war mir wegen der schlechten Sicht nicht möglich. Zuerst war kaum auszumachen wo der Pfad vom Vortag sich langzog. Aber nach einigem Rutschen und Stapfen im 15 - 20cm hochen Schnee erkannte ich dann schließlich eine Abbruchkante an der ich im Aufstieg entlang gekommen war. Der Schnee ist bis auf ca. 2100m liegengeblieben. Die Biwakhütte lag auf 2635m. Als ich wieder ziemlich weit abgestiegen war hat sich das Wetter dann wieder zeitweise gebessert. Da allerdings die Aussichten für die folgenden Tage nicht besonders gut waren entschied ich meine Karwendel-Tour damit dann als beendet und genoß noch einmal den Blick zurück auf die verschneiten Gipfel.


2 Kommentare:
Hi Olaf,
ich lese Deinen Blog durchaus!
Ich wohne übrigens jetzt in der Schweiz.
Liebe Grüsse aus Degersheim,
-Stephan
Super. Freut mich sehr...
Versuche mich demnnächst mal wieder regelmäßiger zu Wort zu melden.
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