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Donnerstag, 31. Januar 2008

Oase in den Bergen

Die Australier sind schon ein lustiges Volk...da faehrt man stundenlang durch gruene Huegellandschaften und dann steht da ploetzlich ein Kuehlschrank an der Strasse - voll beladen mit Susskram, einer Preisliste und einer Kasse....bedient euch, wir glauben an die Ehrlichkeit der Leute!

Sowas gehoert unterstuetzt!....und man kauft eben etwas von diesem papp suessen Zeug..schmeckt schon ganz gut.

Der Wilson ruft!

Nachdem die Finger mal wieder ne keine Pause brauchten sind wir weitergefahren Richtung Sueden: Stop am Wilsons Promontory Nationalpark.

Das ist eine Halbinsel suedoestlich von Melbourne. Und die eignet sich hervorragend zum wandern. So war der Entsschluss gefasst zu einer dreitaegigen Wanderung im suedlichen Teil der Insel.

Ausser herrliche einsame Buchten mit weissen Straenden gabs auch noch so einige andere schoene und weniger schoene Dinge zu sehen...



In dieser netten Gesellschaft schlaegt man gerne mal ein gemuetliches Dschungel-Camp auf.



Dafuer warteten am naechsten Abend bereits alte Bekannte auf uns:

NOWRA! Sportklettern pur

In grosser Hoffnung auf besseres Wetter haben wir uns aufgemacht nach Nowra. Da muss man hin wenn man in den Genuss von gut abgesicherter Sportkletterei kommen will. So hiess es - und so war es. Selbst das Wetter war uns wohl gestimmt und so haben wir dann zwei Tage in Nowra am Thompsons Point und am Choc-a-Bloc verbracht.

Mal wieder war kein Mensch da! Klettern die in Australien ueberhaupt - fraglich. Ausser drei Franzosen war niemand in Sicht. Das Gebiet ist echt super. Da gibts echt in allen Schwierigkeitsgraden was. Wobei die Bewertung manchmal etwas fragwuerdig ist. Macht aber nix.

So schoen wie die Touren sind, so rauh ist auch der Sandstein! Das zieht einem echt die Haut von den Fingern. Wenn man das nicht gewohnt ist, dann ist nach 2 Tagen erstmal Schluss! (Ronny ich weiss, dass Du jetzt grinsend vorm Bildschirm sitzt! ;-D )

Leider sind die ersten Haken teilweise in doch einiger Hoehe! Aber da haben die Australier ihr ganz eigenes System entwickelt, denn das ist durchaus gewollt! Und da man sich mit den vorhandenen Naturmaterialien leicht ein kleine Hilfestellung basteln kann wird dies auch entsprechend hauefig angewendet (siehe Bild)! Echt keine schlechte Sache...

Cathedral Rock und REGENwald

Fuer n paar kleine Wanderungen hat das Wetter dann doch noch gereicht. Von Bellingen aus sind wir in den Dorrigo Nationalpark gefahren und haben ne Wanderung ueber ein paar Kilometer im Regenwald gemacht. Wirklich cool. Haette gar nicht gedacht, dass es sowas in dieser Gegend gibt. Das Wetter war zwar feucht, aber der Regen hat sich an dem Tag doch sehr in Grenzen gehalten. Fuer die Blutegel war es allerdings immer noch feucht genug...

Am naechsten Tag stand ne Wanderung im Cathedral Rock NP auf dem Program. Echt schoene Landschaft: Wanderung zwischen riesigen Sandsteinbloecken und Bewaldung.

Und zur Belohnung nach den anstrengenden Wanderungen gabs endlich mal was typisch australisches: ein BBQ - Jawoll! Und zwar mit Kaenguru-Fleisch. Schmeckt gar nicht mal so schlecht...

Dienstag, 15. Januar 2008

Wer haette es gedacht...

...dass es im australischen Sommer in diesen Breiten auch Dauerregen geben kann! Jepp - kein Scherz. Wir befinden uns derzeit im verregneten Bellingen bei einer Freundin von Gani. Das Foto kann ich mir diesmal wohl sparen, denn ich nehme an Eure Vorstellungskraft fuer Regenwald mit 100% Luftfeutigkeit reicht aus...

Was die naechsten Tage so passiert ist noch unklar. Aber danach erstmal in den trockeneren Sueden. Aber da hat es derzeit 40 Grad. Da schraenkt sich die Auswahl langsam ein :-)

Sonntag, 13. Januar 2008

SIX FOOT TRACK

6 foot track: so nennt sich eine Wanderung in den Blue Mountains. Das sind 42 Kilometer auf einem historischen Track von Katoomba zu den Jenolan Caves. Die wollten wir in 2 Tagen zuruecklegen:

Der Name soll daher kommen, dass der Weg immer 6' breit ist. Nun ja, man soll nicht alles glauben...
Zuerst gings ziemlich steil ins Tal mit urwalaehnlicher Vegetation hinab. Im weitern Verlauf an diesem Tag hat sich die Landschaft dann weiter geoeffnet und hat Platz gemacht Felder und Wiesen. Und damit fuer Tausende von Fliegen, die einem den ganzen Tag im Gesicht rumfliegen und -krabbeln. Das macht fertig... Am Enden des ersten Tages mit viel zu wenig Wasser hatten wir dann 26km zurueckgelegt und waren froh als enldich das Zelt aufgebaut war. Ruhe von den Fliegenviechern! Puhh...

Der zweite Tag fing frueh an um der Sonne moeglichst lang zu entgehen. Zehn Kilometer bis zur naechsten Wasserstelle. Die vergingen doch erstaulich schnell. Und dann erstmal auftanken und den Mangel des Vortags ausgleichen... Die letzten Kilometer haben sich dann ganz schoen in die Laenge gezogen! Aber irgendwann haben es wir dann geschafft und waren zurueck im Touristenrummel an den Tropfsteinhoehlen in Jenolan. Jetzt brauchten wir noch jemanden der uns zuruecknimmt nach Katoomba. :-)

Climbing Blue Mountains

Fuer die naechsten Tage waren wir dann zum Klettern in den Blue Mountains. Die Gebiete sind echt genial. Ziemlich einsame Felsen mit zum Teil genialer Aussicht und von Eukalyptuswaeldern umgeben!

An den Sandstein gewoehnt man sich ziemlich schnell. Der ist so gar nicht abgespeckt wie man es vom Kalk her kennt. Klettern ist hier wirklich recht enspannt. Und die Temperaturen sind im Schatten derzeit perfekt... Nur die Absicherung ist etwas anders als man es kennt. Wo bei uns normale Buehlerhaken zu finden sind, gibts hier die sog. Carrot Bolts. da muss man dann erstamal n Bolt plate drueber legen und dann mit der Express-Schlinge sichern. Da muss man erstmal n bisschen Zeit mitbringen [zitter]!
Ausserdem gibt es noch jede Menge Gebiete wo man sich ausschliesslich selbst um die Absicherung kuemmern muss. Aber die liegen nochvor uns. Schliesslich muss man sich ja erstmal eingewoehnen.

Freitag, 4. Januar 2008

...endlich Sydney!

Nach einigen Verspaetungen sind wir doch mal in Sydney angekommen. Einen zusaetzlichen Tag Aufenthalt hatten wir in Dubai, da bereits des Flug von Muenchen dorthin um 2,5 Stunden verschoben wurde.

Am naechsten Tag haben wir dann erstmal Sydney ein bisschen erkundet und haben uns dann auch gleich mal auf den Weg zum Backpackers Car Market gemacht. Das Angebot an Autos war relativ gross! Vor allem an Stationwagons... Und so einen haben wir dann schiesslich auch gekauft. Einen 95er Ford Falcon Wagon mit 250000 Kilometern und kompletter Campingausruestung... Was nicht alles fuern Kram dabei war!

Und nach Gelduebergabe und Registrierung in Sydney gings dann endlich wieder raus aus der Stadt im eigenen Gefaehrt. Und dann erstmal der Linksverkeher! Warum macht man eigentlich sowas !?